Hochpräzise, lagestabile Plattformen aus CFK, Invar und Aluminium für optische Instrumente im Weltraum — geliefert komplett aus einer Hand.
Dimensionale Stabilität
Thermische Stabilität im µm und µrad Bereich im operationellen Betrieb.
MATERIALMIX
CFK, Invar und Aluminium — gezielt kombiniert für jede Anforderung.
INTEGRATIONSBEREIT
Vakuumtauglich, getestet und bake-out-gereinigt zur direkten Integration.
Die strukturelle Plattform für hochpräzise optische Instrumente
Optische Baseplates sind die strukturelle Plattform, auf der Spiegel, Linsenfassungen, Detektoren, Filterräder und Strahlteiler relativ zueinander positioniert werden. Im Weltraum müssen sie ihre Geometrie unter Vakuum, Thermalzyklen und Vibrationen im µm- und µrad-Bereich halten.
Wir entwickeln und fertigen optische Baseplates aus CFK, Invar und Aluminium.
Diplom-Ingenieur Luft- und Raumfahrttechnik (TU München) mit über 30 Jahren Erfahrung — inklusive permanenter Stationierung am NASA Johnson Space Center in Houston für das X-38-Programm der ESA.
Über 5 Jahre Erfahrung in der Fertigung präziser CFK-Strukturen für die Raumfahrt. Verantwortlich für Teleskopstrukturen und optische Baseplates bei der Connova Group — von der ersten Machbarkeitsstudie bis zur flugqualifizierten Auslieferung.
Kontrollierte und messbare Qualität von der Materialbeschaffung bis zur Auslieferung — qualifiziert für die anspruchsvollsten Programme der europäischen Raumfahrt.
EN 9100
Luft- & Raumfahrt
ISO 9001
Qualität
Unsere Raumfahrt / Space Erfolgsstories
ESA · COPERNICUS
CO2M
Plattform mit CFK M55J / EX1515 für die CO₂-Monitoring-Mission zur globalen Emissionsüberwachung.
ESA · COMET INTERCEPTOR
COCA
Optische Plattform mit Invar-Inserts für die Comet Camera der Comet-Interceptor-Mission.
ESA · APOPHIS 2029
RAMSES
CFK/Invar-Plattform für das CHANCES-Teleskop zur Apophis-Asteroidenmission.
Wissenswertes zu optischen Baseplates
Was unterscheidet eine optische Baseplate von einer Teleskopstruktur?
Raumfahrt-Composites sind Faserverbundwerkstoffe — typischerweise kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) — die für den Einsatz im Weltraum qualifiziert sind. Sie verbinden minimales Gewicht mit höchster spezifischer Steifigkeit und nachweisbar raumfahrttauglichem Verhalten im Vakuum, unter kosmischer Strahlung und Thermalzyklen.
Welche Materialien kombinieren Sie für höchste Lagestabilität?
ESA-SME ist der Status der European Space Agency für kleine und mittlere Unternehmen, die als qualifizierte Zulieferer für europäische Raumfahrt-Programme zugelassen sind. Connova hält diesen Status seit vielen Jahren — er erlaubt die direkte Auftragsabwicklung mit ESA und Tier-1-Integratoren wie Thales Alenia Space oder Almatech.
Bis zu welcher Grösse können optische Baseplates gefertigt werden?
Wir arbeiten mit dem vollen Spektrum aerospace-qualifizierter Composite-Systeme: Kohlenstofffasern in Standard-, Intermediate- und High-Modulus-Klasse (z.B. M40J, IM7), Glasfasern für radom-relevante Anwendungen, Matrix-Systeme von Epoxidharz über BMI bis Cyanate Ester, sowie Sandwich-Konstruktionen mit Nomex®- oder Aluminium-Honeycomb-Kernen.
Wie läuft der Bake-Out-Prozess bei Connova ab?
Low Outgassing bezeichnet das Anforderungsprofil, dass Werkstoffe im Vakuum nur minimale Mengen flüchtiger Substanzen abgeben. Im Weltraum würden diese Substanzen empfindliche optische Oberflächen — Spiegel, Linsen, Detektoren — kontaminieren und die Mission gefährden. Wir qualifizieren unsere Werkstoff-Systeme nach dem ESA-Standard ECSS-Q-ST-70-02.