Wie viel Kohlendioxid stammt tatsächlich aus menschlicher Aktivität, und woher genau? Diese Frage soll die Copernicus-Mission CO2M aus dem Orbit beantworten. Gemeinsam mit der Thales Alenia Space Schweiz AG hat die Connova AG dafür die Teleskopstruktur entwickelt, gefertigt und qualifiziert. Die neue Case Study zeigt, wie das gelungen ist.
Drei CO2M-Satelliten liefern aus rund 735 Kilometern Höhe die Daten, mit denen sich Klimaziele unabhängig überprüfen lassen. Damit die Messung gelingt, muss das optische Instrument an Bord seine Form über die gesamte Missionsdauer exakt halten: unter den Lasten des Starts, im Vakuum und über tausende Temperaturzyklen. Möglich macht das eine Teleskopstruktur aus Composites, die im Betrieb niemand je zu Gesicht bekommt.
Engineering, Produktion und Qualitätssicherung arbeiten bei Connova im selben Haus. So blieben die Wege in allen Projektphasen kurz, von der ersten Konzeptbewertung bis zur qualifizierten Baugruppe. Einige Schritte aus der Case Study:
«Der Erfolg beruht auf der engen Verzahnung der verschiedenen Abteilungen sowie auf der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Thales Alenia Space Schweiz. Durch den kontinuierlichen Austausch über alle Projektphasen hinweg konnten komplexe Anforderungen an Präzision, Materialien, Prozesse und Qualifikation zuverlässig in eine flugtaugliche Struktur überführt werden.»
Sebastian Preiss, Head of Engineering, Connova AG
Projektdaten, Bilder und Ihren Ansprechpartner finden Sie auf der Projektseite zur CO2M-Teleskopstruktur. Dort erhalten Sie die vollständige Case Study kostenlos als PDF, auf Deutsch oder Englisch. Weitere Projekte zeigen wir in der Übersicht unserer Case Studies und unter Composites für die Raumfahrt.
Das diesen Ergebnissen zugrundeliegende Projekt wurde im Rahmen eines Programms der European Space Agency (ESA) durchgeführt und gefördert. Die in dieser Veröffentlichung geäusserten Ansichten spiegeln keinesfalls die offizielle Meinung der ESA wider.